Tirschenreuther Wegmarterl | Unsere Liebe Frau von Tirschenreuth
Wegmarterl Tirschenreuth für die Krippe – 10–14 cm
Das Tirschenreuther Wegmarterl bringt ein Stück regionaler Geschichte und religiöser Tradition in die Krippenlandschaft. Es zeigt das Bild „Unserer Lieben Frau von Tirschenreuth“ und ist für Krippenfiguren von 10–14 cm geeignet. Die Produktseite erzählt zugleich die Geschichte der Wallfahrt zum Tirschenreuther Gnadenbild.
Krippenzubehör
Tirschenreuther-Wegmarterl
| Artikelnummer: | Wegmarterl-GP-Tir |
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Tirschenreuther Wegmarterl mit dem Bild Unserer Lieben Frau von Tirschenreuth
Das Tirschenreuther Wegmarterl ist ein besonderes Krippenzubehör mit starkem regionalem und religiösem Bezug. Im Mittelpunkt steht das Bild „Unserer Lieben Frau von Tirschenreuth“, das an die traditionsreiche Wallfahrt zur Schmerzhaften Muttergottes in Tirschenreuth erinnert.
Das Wegmarterl ist für Krippenfiguren von 10 bis 14 cm geeignet und eignet sich damit besonders zur Gestaltung von Heimatkrippen und Krippenlandschaften mit regionalen Motiven.
Das Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Tirschenreuth
Die Geschichte des Tirschenreuther Gnadenbildes reicht laut der auf der Produktseite wiedergegebenen Überlieferung bis in das Jahr 1692 zurück.
Damals gelobte der Tirschenreuther Schuhmacher Joh. Zottmayer, ein Bild der Schmerzhaften Muttergottes zur öffentlichen Verehrung aufzustellen, wenn er selbst, seine Mutter und seine Schwester von einem „hitzigen Fieber“ geheilt würden. Nach ihrer Genesung ließ er vom Tirschenreuther Hafner Adam Beer ein Bild aus Ton formen und an einer Linde beim Murschrottbrunnen aufhängen.
Die Wallfahrt zum Tirschenreuther Marienbild
Eine weitere Begebenheit wird für das Jahr 1714 überliefert. Der Brillenmacher Johann Georg Sandinger aus Rotz erkrankte auf einer Reise nach Sachsen. Am Murschrottbrunnen erblickte er das Bild der Gottesmutter, betete zu ihr und trank vom Wasser der Quelle.
Nach der Überlieferung konnte er am nächsten Morgen seine Reise gesund fortsetzen. Aus Dankbarkeit stiftete er ein Schutzdächlein für das Gnadenbild.
Die Überlieferung von 1717
Im Juni 1717 kam laut der auf der Produktseite wiedergegebenen Überlieferung ein Webergeselle aus Niederalteich nach Tirschenreuth, der auf der rechten Seite gelähmt gewesen sei.
Nachdem ihm das Bild der Schmerzhaften Gottesmutter im Traum erschienen war, ging er zur Linde und brachte dort ein Wachsopfer dar. Nach seiner Rückkehr zu seinem Handwerksmeister soll er seine rechte Hand wieder vollständig bewegen können. Krippen2004
Diese Begebenheit wird auf der Produktseite als Teil der Überlieferung rund um das Gnadenbild erzählt.
Vom Marterl zur Gnadenkapelle
Mit zunehmender Verehrung wurde das Gnadenbild zunächst in die Kirche auf dem Friedhof übertragen. 1721 erfolgte laut der überlieferten Geschichte eine feierliche Übertragung in die Stadtpfarrkirche.
Im Mai 1722 wurde schließlich der Grundstein für die Gnadenkapelle gelegt, in der das Bild der Schmerzhaften Muttergottes seinen endgültigen Platz erhalten sollte.
Unserer Lieben Frau von Tirschenreuth
Das von den Pfarrherren geführte Wallfahrtsbuch berichtet laut Produktbeschreibung von zahlreichen Gebetserhörungen und Heilungen, die der Fürsprache der Gottesmutter zugeschrieben wurden.
Überliefert wird außerdem, dass Menschen nicht nur aus der Oberpfalz und dem angrenzenden Böhmen, sondern auch aus Schlesien und Ungarn nach Tirschenreuth kamen. Krippen2004
Die Verehrung der Schmerzhaften Muttergottes wird auf der Produktseite als Tradition beschrieben, die Säkularisation und Kriege bis in die Gegenwart überdauerte.
Tirschenreuther Wegmarterl für die Heimatkrippe
Das Wegmarterl eignet sich besonders für Krippenbauer, die eine Heimatkrippe, Volkskrippe oder regional geprägte Krippenlandschaft gestalten möchten.
Mit dem Bild Unserer Lieben Frau von Tirschenreuth wird nicht einfach ein allgemeines religiöses Motiv dargestellt. Vielmehr erhält die Krippenlandschaft einen konkreten Bezug zu Tirschenreuth und der regionalen Wallfahrtstradition.
Damit kann das Marterl auch für Krippenfreunde interessant sein, die einen persönlichen Bezug zu Tirschenreuth, der Oberpfalz oder der dortigen religiösen Tradition haben.
Passend für Krippenfiguren von 10–14 cm
Das Tirschenreuther Wegmarterl ist für Figurengrößen von 10–14 cm angegeben. Bei der Planung einer Krippenlandschaft sollte daher auf die Größe der bereits vorhandenen Figuren und Gebäude geachtet werden. Krippen2004
Gerade in einer Heimatkrippe kann das Marterl als kleines eigenständiges Landschaftselement eingesetzt werden – beispielsweise entlang eines Weges oder an einem Übergang innerhalb der Krippenlandschaft.
Besonderer regionaler Bezug
Das Tirschenreuther Wegmarterl unterscheidet sich von einem allgemein gehaltenen Marterl durch seinen konkreten Bezug zum Tirschenreuther Gnadenbild. Die Produktseite verbindet das Motiv ausdrücklich mit der Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau von Tirschenreuth und ihrer überlieferten Geschichte
Wallfahrtstermin
Auf der Produktseite wird als Wallfahrtstermin jeweils der 13. Tag jedes Monats angegeben. Genannt werden unter anderem Beichtgelegenheit um 17:30 Uhr, Aussetzung des Allerheiligsten um 18:00 Uhr und der Pontifikalgottesdienst um 19:45 Uhr. Da solche Termine sich ändern können, sollte für eine aktuelle Besucherinformation zusätzlich der aktuelle Terminplan der zuständigen Kirchengemeinde geprüft werden.
🌳🌳🌳 Fachgeschäft Schnitzer-Stube in Tirschenreuth
Das Tirschenreuther Wegmarterl passt besonders gut zu einer regional gestalteten Heimatkrippe und verbindet Krippenbau mit einem konkreten Motiv aus der Geschichte und religiösen Tradition von Tirschenreuth.
In der Schnitzer-Stube am Maximilianplatz 8 in 95643 Tirschenreuth finden Krippenfreunde Beratung rund um Krippenbau, Krippenzubehör und Holzfiguren.

